Wer ist: KFS

Manuela Boccignone

Manuela Boccignone ist in der Nähe von Asti (Piemont, Italien) geboren. Sie ist die fünfte von sieben Kindern. Nach dem Abitur studierte sie Literaturwissenschaft und Geschichte an der Universität Turin. Während dieser Zeit veröffentlichte sie zum ersten Mal einige Gedichte.

Im Jahre 1996 verbrachte Frau Boccignone ein Auslandssemester an der Universität Leipzig. Dort begann sie, die deutsche Sprache zu lernen. Ein Jahr später, nach ihrem Studienabschluss, kam sie wieder nach Deutschland, diesmal nach Tübingen, mit einem Jahresstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. An der Universität Tübingen studierte sie drei Jahre lang Katholische Theologie und gleichzeitig unterrichtete sie als Lehrbeauftragte Italienisch.

Zwischen 2000 und 2002 promovierte Frau Boccignone mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Philosophischen Fakultät der Universität Kiel. Dort sind ihre Fotopoesie (Fotos + Gedichte) entstanden. Ihre Dissertation über poetische Bilder des Nordens in Italien ist 2004 in Berlin bei Duncker&Humblot erschienen.

Nach der Promotion fuhr die Piemonteserin nach Italien zurück, wo sie zwei Jahre lang als Lehrerin für Italienisch und Geschichte arbeitete. Nach ihrer Hochzeit mit einem indischen Wissenschaftler zog sie im Juni 2004 nach Braunschweig. Sie arbeitet nun als freiberufliche Übersetzerin und Dolmetscherin. Darüber hinaus unterrichtet sie am Italienischen Kulturinstitut in Wolfsburg (Sprach- und Literaturkurse) und leitet einen Italienischkurs am Sprachenzentrum der Technischen Universität in Braunschweig.

In der Freizeit mag sie malen, fotografieren und vor allem Gedichte und Prosatexte schreiben. Meistens schreibt sie auf Italienisch, manchmal aber auch auf Deutsch, denn diese Sprache hat sie mit Mühe erst im Erwachsenenalter gelernt, und dennoch ist sie nun ein sehr wichtiger Teil ihres Lebens.

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